Betreff: Einladung zu einer Kreuzfahrt

Ein Schriftsteller wird zu einer Kreuzfahrt eingeladen, nicht als zahlender Passagier, sondern als sogenannter »Gastkünstler«. Ein anständiges Honorar, die Kabine mit Außenbalkon, freie Verpflegung und andere kostenlose Annehmlichkeiten können ihn aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in dem 18-seitigen Begleitschreiben der Einladung ungeahnte Pflichten und darin allerlei Peinlichkeiten lauern, gerade für einen Schriftsteller, der die Einsamkeit liebt und nicht auf ein Schiff mit 5000 aufgedrehten und sonnenhungrigen Passagieren gehört. Doch er macht sich die Entscheidung nicht leicht und schreibt zum Vergnügen der Leser einen langen Antwortbrief an die Reederei, in dem er auf humorvoll-präzise Art die Absurdität einer solchen Kombination von Schriftstellerei und Kreuzfahrtschifffahrt offenlegt.

 
"Betreff: Einladung zu einer Kreuzfahrt" im 3Sat-Buchzeit Tipp:

 

 

 

 

 

Video 3Satbuchzeit, Literaturtalk aus dem Frankfurter Oosten:

 

 

 

 

 

Was ich stark an dem Buch fand ist, dass es eigentlich eine philosophische Reflektion mit Mitteln der Literatur ist. Gerd Scobel
Bodo Kirchhoff macht im Grunde genommen klar, dass die Aufgabe des Schriftstellers ist, das Fiktive an der Wirklichkeit zu entlarven und zu zeigen, was an so einer Kreuzfahrt fiktiv ist. Gerd Scobel
Bodo Kirchhoff zeigt den Schriftsteller als Leser (...) und das zweite ist, dass er als
Gedankenspieler in Erscheinung tritt. Sandra Kegel
Eigentlich ist das Buch doch brilliant böse. Barbara Vinken
Super! Barbara Vinken
Der Autor ist Zielscheibe der Satire, genauso wie die Kreuzfahrer. Barbara Vinken 
Es ist großartig! Katrin Schumacher

Auch als Hörbuch erhältlich: 3 CDs mit ca. 200 Min., 16 €, ISBN 978-3-627-00246-6, Hörprobe zum Download

Pressestimmen

... eine wunderbare Sommerlektüre: boshaft, witzig und dennoch mit dem nötigen Tiefgang - eben so, wie es nur wirkliche Schriftsteller können. Jan Ehlert, NDR kultur | Audioversion

Sein pointen- und voltenreiches Antwortschreiben ist ein großes Lesevergnügen. Mareike Ilsemann, WDR5 Audio

Man merkt Kirchhoff das diebische Vergnügen an, sich das “große Missverständnis über den Schriftsteller“ von der Seele geschrieben zu haben. Nina May, Kieler Nachrichten

Die Eleganz und der Humor, diese Selbstironie ... Peter Pisa, Kurier