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Bodo Kirchhoff bei amazon.de

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"Die Konferenz" nach einem Drehbuch von B.K.
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15 Fragen an Bodo Kirchhoff
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„Die Konferenz“
Kammerspiel mit preisgekröntem Schauspielerensemble
Der Film „Die Konferenz“, den der Hessische Rundfunk (hr) am Mittwoch, 9. November, um 20.15 Uhr im Ersten zeigt, ist mit einem außergewöhnlichen Schauspielerensemble besetzt: Senta Berger, Ulrike Kriener, Nina Petri, Sophie von Kessel, Peter Fitz, Günther Maria Halmer, Rudolf Kowalski, Jan-Gregor Kremp und Wotan Wilke Möhring. Die Schüler werden von Ludwig Blochberger und Jasmin Schwiers dargestellt, deren kleine Schwester von Sophia Kirchhoff; Hausmeister Zimballa spielt Johann Adam Oest.
An einem kalten Winternachmittag versammeln sich neun Lehrer im Besprechungsraum ihres Gymnasiums. Eine schwere Aufgabe steht ihnen bevor: Einer ihrer Schüler, Viktor Leysen, vor kurzem volljährig geworden, wird von der Mutter seiner Mitschülerin Tizia beschuldigt, er habe die Siebzehnjährige vergewaltigt. Nach der gemeinsamen Theaterprobe in der Schule soll es passiert sein. Aussage steht gegen Aussage. Ein Teil der Lehrer sieht in Viktor den aufmüpfigen Querulanten, der öfter durch unangemessenes Verhalten gegenüber Lehrern und Mitschülern aufgefallen sei. Anderen Lehrern gilt er als ausgezeichneter Schüler, aufgeweckt und intelligent, einer, von denen man gerne mehr hätte. Ausgehend von dieser schweren Entscheidung, die das Lehrerkollegium unbedingt an diesem Tag fällen muss, begegnen sich neun Menschen in einem geschlossenen Raum in einer nie erlebten Art und Weise. Alte Schulden, Verletzungen, Tabus, Hass und Liebe brechen auf und machen eine rationale Entscheidung fast unmöglich. Ein Schuldrama, das die menschliche Erscheinungsform „Lehrer“ in den Mittelpunkt stellt. Regie führte Niki Stein, das Drehbuch schrieb Bodo Kirchhoff.
Das Ensemble des Films wurde Ende Oktober mit dem diesjährigen Hessischen Fernsehpreis ausgezeichnet. “Den Schauspielern gelingt etwas ganz Besonderes und Wunderbares: Sie legen die Aura ihrer Prominenz ab und werden hier zu ganz normalen Menschen (...). Tiefe Verbeugung vor einem großartigen Ensemble. Hier zählt nicht der Glamour des Einzelnen, sondern die Klasse aller. Die Mannschaft ist der Star”, heißt es in der Begründung der Jury.
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Foto: ©Rainer Gehrisch
1) Mein Lieblingsfilm:
Der letzte Tango von Paris
2) Meine erste (selbstgekaufte) Schallplatte:
Elvis "Tutti Frutti" (Single)
3) Was ich früher immer werden wollte:
Schriftsteller
4) Hoffentlich werde ich nie wie:
George Bush, egal welcher von beiden!
5) Mein peinlichstes Erlebnis:
Sag ich nicht; ich war 11 Jahre alt und es war ein Adventskaffee-Trinken
6) In einer Lounge will ich am liebsten:
Flirten
7) Das stinkt mir am meisten:
Dass Frankfurt nicht am Gardasee liegt
8) Wen ich nie wieder treffen möchte und warum: Gibt es bei mir nicht
9) So stelle ich mir den Himmel vor:
Mit meiner Familie auf dem Boot
10) So stelle ich mir die Hölle vor:
Gegebenenfalls mit meiner Familie auf dem
Boot
11) Mein Lieblingsluxus:
Das Boot
12) Womit ich am liebsten Zeit verschwende:
Das kenne ich nicht
13) Was mich am meisten beruhigt:
Boot fahren
14) Mein letzter Kauf über 500 Euro:
Ein Bild
15) Mein größter Sach- bzw. Geldgewinn:
1000 Mark beim Roulette spielen
Quelle: www.latelounge.de
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VIDEOS
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ZDF/aspekte, 10.10.04: Bodo Kirchhoff auf dem Blauen Sofa
buchmessen-tv.de, 10.10.04: Bodo Kirchhoff im Gespräch mit Alexander C. Stenzel
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Bodo Kirchhoff zur Suhrkamp-Problematik
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Portrait über Bodo Kirchhoff
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Kulturzeit strahlte am 03.12.2003 anlässlich der Auflösung des Suhrkamp-Stiftungsrates eine Stellungnahme des langjährigen Suhrkamp-Autors Bodo Kirchhoff aus. Hier ein Ausschnitt dieser Stellungnahme:
"Diese Konstruktion ist die Fortsetzung einer deutschen Untugend, glaube ich, nämlich der Trennung von Innerlichkeit und Macht und genau das ist ja das Wunderbare in einer Verlegerperson. Vielleicht ist der Verleger einer der letzten Gestalten, die Innerlichkeit und Macht in sich vereinen und Siegfried Unseld glaubte natürlich, nach ihm gäbe es keinen Verleger mehr, es läuft aber wieder auf so etwas hinaus. Nur ist eben diese Konstruktion einer Stiftung genau das Gegenteil davon. Die Stiftungsratsmitglieder haben das wahrscheinlich verstanden. (...) Der Stiftungsrat war ein Gremium, das nur gewisse Dinge abnicken konnte und die Macht lag woanders, wo sie genau liegt, hat man auch bis heute nie so richtig erfahren und das ist sicherlich ein Problem, warum es sich heute aufgelöst hat. Das hat mich nicht weiter überrascht."
(Quelle: 3sat, Kulturzeit, 03.12.2003)
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In "Hauptsache Kultur", dem Kulturmagazin des
Hessischen Rundfunks, lief am 10.01.04, ein Bericht über Bodo Kirchhoff in der Rubrik "Frankfurter Kreuz".

"Striptease für Erwachsene: Der Schriftsteller Bodo Kirchhoff im 'Frankfurter Kreuz'
Bericht: Philipp Engel
Der Schriftsteller und Drehbuchautor Bodo Kirchhoff liebt das Abstruse, das Unheimliche, Verschwiegene und Verdrängte im ganz normalen Alltagswahnsinn. Das merkt man an seinen großen Romanen wie 'Infanta', 'Parlando' und seinem jüngsten 'Schundroman', aber auch an seinen privaten Vorlieben, die er uns verriet: ein hübsches Plüschlokal mit Striptease zu eröffnen, das könne er sich vorstellen. Es reize schließlich die Phantasie und sei eine anregende Abwechslung."
Mehr unter: http://www.hr-online.de/
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